Bericht 121, April 2016

Hoogeveen – Grou – Wartena – Leeuwarden – Franeker – Leeuwarden

(Hoogeveensche Vaart, Meppelerdiep, Zwarte Water, Vollenhover Kanaal, Noorderdiep, Roomsloot, Heer van Diezenvaart, Kalenbergergracht, Ossenzijlersloot, Linde, Helomavaart, Tjonger, Pier Christiaansloot, Tjeukemeer, Schaarster Rijn, Langwarder Wielen, Langweerder Vaart, Prinses Margriet-Kanaal, Pikmeer, Peanster Ie, Sitebuorster Ie, Grytmansrak, Hooidamsloot, Fokkesloot, Lange Sloot, Rogsloot, Wartenster Wild, Langdeel, Van Harinxmakanaal, Harlinger Vaart, Van Harinxmakanaal, Franeker Trekvaart, Zuidoostersingel; 140 Kilometer; 2 Schleusen, 17 Hebe- und Drehbrücken)

Von Hoogeveen nach Harlingen (Karte PC Navigo©)

Von Hoogeveen nach Harlingen (Karte PC Navigo©)

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Anstelle eines Wetterberichts fügen wir eine Aufnahme aus der ersten Schleuse nach Hoogeveen ein, der Ossesluis.

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Ganz offensichtlich vermag das ostniederländische Hudelwetter – wir befinden uns noch in der Provinz Drenthe – Charlottes gute Laune nicht zu trüben. Unser Ziel an diesem Tag ist die Werft «de Voorst» in Vollenhove. Deshalb lassen wir Meppel östlich liegen und biegen von der Hoogeveensche Vaart in westlicher Richtung ins Meppelerdiep ein, ein breites Fahrwasser, das uns nach Zwartsluis führt. Sowohl in Meppel als auch in Zwartsluis haben wir schon mehrfach gelegen, aber wir wollen in der besagten Werft unsere Freunde Dominique Danzeisen und Fredi Leijenaar besuchen. Sie liegen mit ihrem wunder-schönen Schiff, der «KABELAUW» dort. Nach Meppel haben wir die Provinz Drenthe verlassen und befinden uns in der Provinz Overijssel.

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Abendstimmung über dem Vollenhover Kanaal

Abendstimmung über dem Vollenhover Kanaal

Wir fahren durch Zwartsluis und dann auf dem «Zwarte Water», dem Schwarzen Wasser, am «Vogeleiland» vorbei über das Zwolse Diep (das «Tief von Zwolle») auf den Vollenhover Kanal und schon von weitem sehen wir die – oder worauf Dominique und Fredi Wert legen – den KABELJAUW. Schiffe sind normalerweise weiblich – der Kabeljauw ist männlich.

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Dominique und Fredi

Dominique und Fredi

Der KABELJAUW ist, wie KINETTE, ein ehemaliges Frachtschiff vom Typ Luxemotor, erbaut 1922, 22 Meter lang und 4.65 Meter breit. Als Herz schlägt in seinem Bauch ein mächtiger Kromhout Diesel mit 105 PS. Liebhaber von Schiffsdieseln bekommen Augenwasser, wenn sie einen der für die Ewigkeit gebauten klassischen Kromhout-Motoren sehen und vor allem hören. Diese Motoren wurden für die Fischerei und LKW’s gebaut; die Produktion wurde 1970 eingestellt.

Die Einspritzpumpe des Kromhout Schiffsdiesels – so schön kann Technik sein

Die Einspritzpumpe des Kromhout Schiffsdiesels – so schön kann Technik sein

Sowohl zu Dominique und Fredi als auch zu ihrem Schiff haben wir eine ganz besondere Beziehung. Über unsere Homepage nahm das Paar, damals noch ohne Schiff, Kontakt mit uns auf, besuchte uns in Roanne und begleitete uns im Mai 2007 von Roanne bis Decize (Bericht Nr. 28). Vier Jahre später, im Mai 2011 fuhren sie mit uns von Alkmaar nach Gouda (Bericht Nr. 73). Ihren Traum vom eigenen Schiff verwirklichten sie mit einem Motorsegler, den sie in der Türkei kauften. Das Schiff erwies sich aber als Reinfall, was sie unter dem Titel «Lehrgeld» abbuchen mussten. Auf unserer Homepage fanden sie in der Rubrik «Schiffe zum Verkauf» den KABELJAUW. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Der geräumige Salon des KABELJAUW mit offener Küche

Der geräumige Salon des KABELJAUW mit offener Küche

In Vollenhove treffen die Beiden die letzten Vorbereitungen für eine Reise nach Frankreich, wo sie längere Zeit zu verbleiben gedenken.

Die Achterkajüte des KABELJAUW im Originalzustand von 1922

Die Achterkajüte des KABELJAUW im Originalzustand von 1922

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Mit Dominique und Fredi unternehmen wir per Auto einen Ausflug nach Schokland, ein Weltkulturerbe der UNESCO. Schokland war einst eine von Fischern bewohnte Insel in der damaligen Zuiderzee, jenem Teil, der dann trockengelegt und zum Nordoostpolder wurde. Seither liegt die einst sturmumtoste Insel Schokland mitten in dem der Zuiderzee – heute IJsselmeer – abgerungenen Land. Die Häuser wurden wiederaufgebaut, eines beherbergt ein Museum, das die wechselvolle Geschichte der Insel und ihrer Bewohner erzählt.

Die ehemalige Insel Schokland

Die ehemalige Insel Schokland

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Nach drei Tagen legen wir in Vollenhove ab, wobei uns die Natur mit einem eindrücklichen Regenbogen beschenkt. Unser Ziel ist Ossenzijl im Nationalpark «de Weerribben».

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Wenig später passieren wir Blokzijl, das vor der Trockenlegung des Nordoostpolders an der Küste der Zuiderzee lag. Von hier aus fuhren einst die Walfänger aus, heute ein – zumindest hier – ausgestorbenes Gewerbe.

Einfahrt nach Blokzijl

Einfahrt nach Blokzijl

Auf der Kalenbergergracht durch die Weeribben

Auf der Kalenbergergracht durch die Weeribben

Aber die Liegeplätze in Ossenzijl werden neu gemacht und an ein Anlegen ist nicht zu denken. Wo zu Beginn der Saison Gras gewachsen sein sollte, ist jetzt noch nasse Erde.

Die neu gemachten Liegeplätze in Ossenzijl

Die neu gemachten Liegeplätze in Ossenzijl

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Also entscheiden wir uns zur Weiterfahrt nach Echtenerbrug am Eingang zum Tjeukemeer. Hier hat die Charterfirma Turfskip ihren Sitz und deshalb ist Echtenerbrug der Ausgangspunkt für viele Mietboot-Crews. Das soll uns aber nicht hindern, in Echtenerbrug einen Halt einzulegen. Wir haben damit übrigens die Provinz Overijssel verlassen und sind nun in der Provinz Friesland.

Echtenerbrug

Echtenerbrug

Wir legen an der langen Kade der Merenport-Werft unmittelbar hinter der «NJORD» von Klaus und Christa an, die auch hier liegt. Das deutsche Paar hat den Winter auf seinem Schiff ebenfalls im Alten Hafen in Weener verbracht und während unserer Abwesenheit allzeit ein wachsames Auge auf unser Schiff gehabt. Dafür sind wir ihnen dankbar und die Begrüssung fällt entsprechend herzlich aus.

Klaus und Christa von der «NJORD»

Klaus und Christa von der «NJORD»

Der gepflegte und gut assortierte SPAR sowie ein richtiger Tante-Emma-Laden (Etwa nach dem Motto «Was wir nicht haben, gibt es gar nicht») in Echtenerbrug geben uns Gelegenheit, unsere Vorräte wieder aufzufüllen und im Hafen können wir Trinkwasser bunkern.

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Nach zwei Tagen laufen wir in Echtenerbrug aus. Unser Ziel ist Leeuwarden. Aber da wir es nicht eilig haben und uns der Schiffsmaler in Harlingen erst anfangs Mai erwartet, tuckern wir gemütlich durch diese urfriesische, von der Weite, dem Wasser und dem Wind geprägte Landschaft mit den reetgedeckten Bauernhäusern Ein kurzes Stück fahren wir auf dem Prinses-Margriet-Kanaal, einer grossen Wasserstrasse mit viel Berufsverkehr.

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Begegnungen auf dem Prinses Margriet-Kanaal

Begegnungen auf dem Prinses Margriet-Kanaal

Bei Grou entschliessen wir uns spontan, diese Schiffsautobahn zu verlassen und irgendwo im Schilf einen einsamen Liegeplatz zu suchen. Im nahe gelegenen «de Veenhoop» verbrachten wir den Sommer 2010, weswegen wir die Gegend wie unsere Hosentasche kennen. Am Pikmeer finden wir einen Marrekrite-Platz, wo wir, bis auf eine kleine Yacht am Nachbarsteg, mutterseelenallein in der Natur liegen können.

Der Marrekrite-Wimpel

Der Marrekrite-Wimpel

«Marrekrite» ist eine friesische Stiftung, welche zahlreiche einfache, aber robuste Anlegestege abseits der Yachthäfen unterhält. Die Marrekrite-Plätze verfügen über keinerlei Versorgungseinrichtungen, der Aufenthalt an einem Steg ist gratis, aber auf 3 x 24 Stunden beschränkt. Erwartet wird dafür, dass man einen Marrekrite-Wimpel kauft, die es in verschiedenen Grössen gibt. Da wir ein grosses Schiff haben und in der Regel zwei Liegeplätze beanspruchen, haben wir ganz solidarisch den grössten Wimpel gekauft.

Ein Marrekrite-Liegeplatz am Pikmeer

Ein Marrekrite-Liegeplatz am Pikmeer

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Am Abend schläft der Wind ein, das Schilf rauscht noch ein wenig, die Wellen plätschern sanft an den Schiffsrumpf, und die Gänse schnattern sich (und uns) leise in den Schlaf. Dann herrscht völlige Ruhe. Das sind jene Momente, die man für immer festhalten möchte.

Morgenstimmung an einem Marrekrite-Platz

Morgenstimmung an einem Marrekrite-Platz

Die Morgendämmerung am nächsten Morgen ist nicht minder friedlich. Ein Nebelschleier schwebt über dem Wasser und dem flachen Land, die Natur erwacht ganz allmählich.

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Am nächsten Morgen haben wir die Wahl, auf den Prinses-Margriet-Kanaal zurück zu fahren oder die Route durch das Naturschutzgebiet der Âlde Feanen Richtung Leeuwarden einzuschlagen. «Âlde Feanen» ist übrigens friesisch, heisst auf Niederländisch «Oude Veenen», was wiederum «Alte Moore» bedeutet.

Wir entscheiden uns für diese Variante und gleiten beinahe lautlos mit gedrosselter Geschwindigkeit die Fahrt an «de Veenhoop» vorbei. Von dort rufen wir per Funk die Hebebrücke beim Hooidam auf, die auch umgehend gehoben wird. An zahlreichen idyllischen Marrekrite-Plätzen vorbei gehts Richtung Wartena, wobei wir den Prinses-Margriet-Kanaal überqueren.

Die Hebebrücke von Wartena

Die Hebebrücke von Wartena

Moderne Technik beim Brückenwärter von Wartena

Moderne Technik beim Brückenwärter von Wartena

Im kleinen Dörfchen Wartena ist die Hebebrücke schon bereit, denn im modern ausgerüsteten Brückenwärterhäuschen bedient der Brückenwärter nicht nur die Hebebrücke per Touchscreen, sondern er sieht zumindest jene Schiffe von weitem, die über ein AIS verfügen.

Der Bildschirm des Brückenwärters: Kinette am Liegeplatz, die Schiffe «Avanti» «Afhankelijk» und «Renata» nähern sich von Norden, die «Lisideco», die «Wetterprinses» und die «Margot» liegen still.

Der Bildschirm des Brückenwärters: Kinette am Liegeplatz, die Schiffe «Avanti» «Afhankelijk» und «Renata» nähern sich von Norden, die «Lisideco», die «Wetterprinses» und die «Margot» liegen still.

Übrigens ist in der modernen Schifffahrt «Big brother is watching you» längst Wirklichkeit. Dank unserem AIS können ja auch Sie auf der Startseite unserer Homepage jederzeit unsere jeweilige Position in Echtzeit ersehen. Würden wir das nicht machen, könnten Sie uns über www.marinetraffic.com oder eine ähnliche Seite finden.

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Zurück zu Wartena: Mitten im Dörfchen ist ein Liegeplatz, der gerade für unsere Länge reicht. Da haben wir noch nie Halt gemacht und so legen wir nach knapp zwei Stunden Fahrt bereits wieder an.

Anleger in Wartena

Anleger in Wartena

Wartena selbst hat keinerlei Einkaufsmöglichkeiten (mehr), aber von hier aus sind unzählige Radtouren möglich. Das lassen wir uns nicht entgehen, zumal ausnahmsweise das Wetter mitspielt. Allerdings sind die Fussgänger- und Fahrradfähren über die zahlreichen Wasserwege erst ab 22. April in Betrieb – wir schreiben den 21. April. Aber immerhin führt uns unsere Radtour in die Nähe von «Klein Zwitserland», was immer das ist.

«Klein Zwitserland» in Friesland

«Klein Zwitserland» in Friesland

Restaurant, Schiffsboutique und Verkaufshafen

Restaurant, Schiffsboutique und Verkaufshafen

Im übrigen beherbergt Wartena nicht nur mehrere Werften für Neubau und Unterhalt (wir liessen hier 2010 bei Sytze Heegstra eine Pumpe reparieren) und einen grossen Freizeithafen für Dauerlieger, sondern auch einen kleinen Verkaufshafen für traditionelle Segelschiffe.

Ein wunderschöner kleiner Schokker

Ein wunderschöner kleiner Schokker

Christian, der in seiner Jugendzeit in den Niederlanden segeln gelernt hat und später auf Tjalken segelte, läuft beim Anblick eines kleinen, sehr gepflegten Schokkers das Wasser im Munde zusammen. Der Preis ist übrigens attraktiv – 47’500 Euro – aber die Seglerzeit ist definitiv vorbei. Ein bisschen träumen darf man immer!

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Im Van Harinxmakanaal nach Leeuwarden wird fleissig gebaggert, wie denn auch ganz generell Wasserstrassen, Brücken und Schleusen in den Niederlanden sehr gut unterhalten werden.

Baggerarbeiten im Van Harinxmakanaal

Baggerarbeiten im Van Harinxmakanaal

In Leeuwarden ist unser bevorzugter Liegeplatz, die Westerkade, frei. Allerdings darf man hier nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Hafenmeisters liegen, denn diese Kade ist der sogenannten «Braunen Flotte», den grossen Segelschiffen, vorbehalten. Aber wenn kein grosser Segler erwartet wird, kann man mit einem Schiff wie dem unseren gut hier liegen.

Liegeplatz an der Westerkade

Liegeplatz an der Westerkade

Ein Ladengeschäft in Harlingen wie eine Puppenstube

Ein Ladengeschäft in Harlingen wie eine Puppenstube

Noch ein kurzes – aber wirklich nur ein kurzes – Wort zum Aprilwetter in Friesland: Selbst für diese Gegend ist es für bald Ende April zu nass und zu kalt. Ein Graupelschauer löst den anderen ab, dazwischen kurz Sonnenschein, dann Regenschauer. Die Reihenfolge wechselt, aber die meteorologischen Phänomene bleiben die gleichen.

Nach dem Hagelschauer ist vor dem Hagelschauer

Nach dem Hagelschauer ist vor dem Hagelschauer

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Auf dem Van Harinxmakanaal kommt man an Kuhweiden …

Auf dem Van Harinxmakanaal kommt man an Kuhweiden …

… und an Tulpenfeldern vorbei

… und an Tulpenfeldern vorbei

Am 26. April werfen wir in Leeuwarden die Leinen los, rufen auf Kanal 84 die Verlaatsbrug auf, die umgehend geöffnet wird und laufen aus Richtung Harlingen. Entlang dem Van Harinxmakanaal liegen einige Werften mit Schiffen im unterschiedlichsten Zustand. Ein völlig verrosteter Kasko fällt uns besonders ins Auge.

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Nicht nur, weil er «te koop», also zu verkaufen ist, sondern weil er gerade neben einem Schrottplatz liegt – wo er ja auch hingehören würde.

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Unsere Freunde und Schifferkollegen Martin und Thesi Eberhard haben uns erzählt, in Harlingen liege auch ein Schweizer Ehepaar mit seiner Luxemotor «CATANIA». Tatsächlich sehen wir ihr AIS-Signal auf dem Bildschirm des Steuerhaus-Computers, rufen sie an und erfahren, dass rundum noch Liegeplätze frei sind.

Auf der Fahrt zum Zuidoostersingel

Auf der Fahrt zum Zuidoostersingel

Also steuern wir den Zuidoostersingel an und werden von Brigitte und Hans Peter Wille schon erwartet. Im nächsten Bericht werden wir erzählen, wie dieses Ehepaar seinen Traum vom eigenen Schiff mit Zähigkeit und viel Eigenleistung verwirklicht hat.

Im Zuidoostersingel

Im Zuidoostersingel

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Unser Schiff seinerseits wird die nächsten Wochen auf der Werft verbringen. Die Verlängerung des Europäischen Zertifikats steht an. Dazu muss das Schiff aus dem Wasser, damit die Rumpfdicke gemessen werden kann. Bei dieser Gelegenheit wird das Schiff einen komplett neuen Anstrich erhalten.

Aus dem Logbuch

  • Hoogeveen. In Hoogeveen selbst hat es unseres Wissens keine Liegemöglichkeiten. Hingegen komfortable Liegeplätze am rechten Ufer der Hoogeveenschen Vaart unterhalb der Nieuwebrugsluis. Gratis. Strom (1 kWh = 1 Euro), Wasser, Toiletten, Duschen. Fünf Minuten bis zum Zentrum mit dem Fahrrad. Alle Einkaufsmöglichkeiten einer Stadt. Weitere Liegeplätze im Schatten alter Bäume oberhalb der Noordscheschutsluis
  • Vollenhove. Jachthaven «de Voorst» am Vollenhover Kanaal. Gästeliegeplätze mit Strom und Wasser. Kostenpflichtig (1 Euro /Laufmeter Schiffslänge).
  • Echtenerbrug. Liegeplätze vor und nach der Gemeindebrücke. Wir lagen an der Kade des Yachthafens Merenport. Strom, Wasser, Fäkalienentsorgung. Kostenpflichtig (1 Euro/m Schiffslänge). Gut assortiertes Schiffszubehör-Geschäft im Gebäude des Havenkantoors. Im Dorf selbst ein grosser SPAR.
  • Ligplaatsen Pikmeer. Ruhige Marrekrite-Liegeplätze zwischen Grou und de Veenhoop. Bis dorthin links und rechts zahlreiche Marrekrite-Plätze. «Marrekrite» ist eine friesische Stiftung. Die Liegeplätze sind alle in der Natur, ohne Versorgungseinrichtungen. Liegedauer maximal 3 x 24 Stunden. Gratis. Es wird aber erwartet (und gehört sich auch), dass man einen Marrekrite-Wimpel kauft (z.B. in einem Schiffszubehör-Geschäft).
  • Wartena. Liegeplatz mitten im Dorf. WC, Dusche, Wasser. Keine Elektrizität. Kostenpflichtig. Wartena gehört zur Gemeinde Leeuwarden, deshalb gleicher Tarif: Für ein Schiff von 22 m Länge mit zwei Personen an Bord Euro 25.30 pro Nacht)
  • Leeuwarden. Zahlreiche Liegeplätze entlang der Dokkumer Ee, welche durch Leeuwarden führt. Die Liegegebühr wird beim Dusche-/Toilettengebäude an einem Automaten mit Kreditkarte bezahlt. Dort kann man auch Chipkarten für die Strom- und Wassersäulen beziehen. Leeuwarden ist die Hauptstadt Frieslands und bietet die entsprechenden Einkaufs-, Kultur-, Unterhaltungs- und Verpflegungsmöglichkeiten.
  • Harlingen. Am Wattenmeer gelegene Fischerstadt. Ausgangspunkt von Charterfahrten mit traditionellen grossen Segelschiffen. Neben guten Werften bietet Harlingen auch touristisch viel (Tages-Ausflüge per Schiff zu den Robbenbänken, zu den Wattenmeerinseln Terschelling und Vlieland usw.). Zahlreiche Liegemöglichkeiten im Zuidoostersingel mit Strom und Wasser. Kostenpflichtig. Alle Einkaufsmöglichkeiten. Mehrere sehr gute Restaurants.
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2 Gedanken zu „Bericht 121, April 2016

  1. Liebe Charlotte, lieber Christian,
    nachdem wir nun nach zwei erlebnisreichen Wochen mit dem Mietboot wieder Zuhause angekommen sind, möchten wir uns nochmals recht herzlich für die Gastfreundschaft an Bord Eures wunderschönen Schiffes bedanken.
    Wir waren überwältigt von Eurer Spontaneität und fühlten uns wie zu Gast bei Freunden.
    Diese kurze, intensive Begegnung hat uns nur noch mehr in unserem Wunsch bestärkt, auch einmal aufs Wasser zu gehen und ein wenig unseren Blick erweitert in Bezug auf den für uns passenden Schiffstyp.
    Wir wissen nun, ein Widebeam wird es nicht. Auch möchten wir uns für den Hinweis auf die DBA und den DTMV bedanken, wir werden in kürze Kontakt aufnehmen.
    Wir wünschen Euch und KINETTE viel Erfolg bei den anstehenden Renovierungsarbeiten, und dass Ihr alle angestrebten Ziele bei guter Gesundheit erreichen mögt.
    Herzlichst
    Corinna und Dieter

  2. Hallo liebe Kinettecrew,
    gutes Gelingen beim Neuanstrich des Schiffes. Wir sind inzwischen – wie angekündigt – auf dem Weg von der Maas nach Berlin. Heute liegen wir in Rees am Niederrhein. Vielleicht fahren wir ja aneinander vorbei.
    Herzliche Grüße
    Die Crew der Omega

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