Bericht 47, Dezember 2008

Roanne

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

...und der Morgenhimmel auch!

…und der Morgenhimmel auch!

Unsere französischen Freunde aus dem «Club accueil et amitié» in Renaison haben uns gebeten, eine Wanderung entlang der Loire zu führen und das machen wir natürlich gerne. Erstens ist dieser Wanderweg sehr idyllisch und zweitens ist er jetzt, nach der Flut vom 2. November, auch spektakulär.

Wanderung entlang der Loire

Wanderung entlang der Loire

Bis hoch in die Äste der Bäume hinauf hängt Schwemmgut und zeigt den damaligen Wasserstand an.

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In diesen Tagen wird auch der «Scarabée» eröffnet und eingeweiht, eine futuristische Eventhalle für ein Publikum von – je nach Bestuhlung – drei- bis fünftausend Menschen.

Der «Scarabée» von Roanne

Der «Scarabée» von Roanne

Am Abend des 6. Dezember gibt Charles Aznavour, ein Weltstar und eine Ikone des französischen Chansons, vor ausverkauften Rängen ein Konzert.

Charles Aznavour – ein sympathischer Weltstar

Charles Aznavour – ein sympathischer Weltstar

Der 84jährige Sänger, Texter und Dichter federt eineinhalb Stunden ohne Pause über die Bühne, zieht alle Register seines Könnens und beweist, dass er immer noch seine unverwechselbare Stimme hat, wenn auch altershalber nicht mehr mit dem früheren Volumen. Dank André Dubs, der Charles Aznavour seit vielen Jahren kennt, haben wir das Privileg, nach dem Konzert in seiner Garderobe mit dem sympathischen und bescheidenen Weltstar plaudern zu können.

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An einem weiteren Eröffnungsanlass des «Scarabée» betreibt der Lions Club Roanne eine Suppenküche mit neun verschiedenen Suppen, welche die berühmtesten und bekanntesten Chefköche der Gegend zubereitet haben. Gastronomische Ausnahmekönner wie Michel Troisgros (Maison Troisgros) oder Olivier Boizet (Château de Champlong) haben gratis je achtzig Liter Suppe für den Lions Club Roanne gekocht.

Bernard Demeure-Besson, Präsident des Lions Club Roanne, Christian als Kochgehilfe, Küchenchef Olivier Boizet

Bernard Demeure-Besson, Präsident des Lions Club Roanne, Christian als Kochgehilfe, Küchenchef Olivier Boizet

Die Suppe wird für zwei Euro pro Teller verkauft und in zweieinhalb Stunden bringt die Aktion über dreieinhalbtausend Euro – netto! Die Summe kommt einer Stiftung zugute, die sich um Alzheimer-Kranke kümmert.

Die Suppenküche des Lions Club Roanne

Die Suppenküche des Lions Club Roanne

Service-Clubs wie Lions, Rotary, Kiwanis und andere haben mitunter den Ruf elitärer Geheimklüngel wohlbestallter Geschäftsleute, in welchen es nur um geschäftliche Beziehungen gehe. Wahrscheinlich gibt es durchaus Mitglieder von Service-Clubs, die nur um ihres eigenen Vorteils willen eine Mitgliedschaft anstreben. Die Grundidee, die auch heute noch gelebt wird, ist allerdings eine andere: Menschen, die es im Leben zu etwas gebracht haben und eine Führungsposition bekleiden, sollen sich für diejenigen Mitmenschen einsetzen, die weniger Glück im Leben haben. «We serve» ist das Motto beispielsweise des auf der ganzen Welt präsenten Lions Clubs, also «Wir dienen». Und dieses Dienen geschieht nicht mit dem Checkbuch oder der Geldspende, sondern mit dem persönlichen Einsatz – wie hier in Roanne bei der «vente de brioches».

«Madame, une petite brioche pour les oeuvres sociales?»

«Madame, une petite brioche pour les oeuvres sociales?»

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Dezember bedeutet kurze Tage, lange Nächte, Morgennebel, manchmal ein paar Schneeflocken und der Duft von Holzfeuern, die in den Schiffsöfen brennen.

Morgennebel im Hafen

Morgennebel im Hafen

Glückwunschkarten für die bevorstehenden Festtage und das Neue Jahr werden persönlich überbracht, man wohnt ja sozusagen Tür an Tür.

Wenn die Sonne durchbricht

Wenn die Sonne durchbricht

Wir aber packen vor Weihnachten zusammen und fahren in die Schweiz, weil wir die Festtage mit unseren Kindern, unseren Freunden, unseren Verwandten und unseren Bekannten verbringen wollen. Und damit verabschieden wir uns für dieses Jahr von allen treuen Lesern und Leserinnen unserer Homepage, mittlerweile mehr als 2’000 monatlich, und wünschen Ihnen allen frohe Festtage und ein gutes Neues Jahr!

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4 Gedanken zu „Bericht 47, Dezember 2008

  1. Guten Tag Herr und Frau Huber
    ich möchte mich an dieser Stelle einmal bedanken für die hochinteressanten Berichte die Sie für uns Landratten jeweils ins Netz stellen. Ich wünsche Ihnen auf diesem Weg ein gutes neues Jahr und immer eine Handbreit Wasser
    unter dem Kiel.

    Heinz Gubler, Stäfa

  2. GUTEN TAG FAM.HUBER
    FAST JEDEN TAG SCHAUTEN WIR IN IHRE WEBSEITE ,OB NUN DER BERICHT VOM NOVEMBER SCHON ZU LESEN SEI. JETZT IM NEUEN JAHR KONNTEN WIR DEN NOV.UND DEZ.BERICHT ÖFFNEN. WIR FREUTEN UNS SEHR. HERZLICHEN DANK!
    PS. ES WÜRDEN UNS AUCH DIE TECHNISCHEN SEITEN VOM WOHNEN AUF DEM BOOT SEHR INTERESSIEREN. BITTE MACHT WEITER SO, ODER NOCH BESSER, WEITET DIE INFOS NOCH AUS.DANKE.
    WIR WÜNSCHEN IHEN IM NEUEN JAHR ALLES GUTE UND VIEEEEEL GESUNDHEIT,UND FÜR UNS, WIEDER VIELE SUPER-BERICHTE VON IHRER REISE.
    MIT HERZLICHEN GRÜSSEN ROLF UND HEIDI DUTTLI

  3. Liebe Charlotte,lieber Christian
    Ich möchte mich bedanken für Eure ausgezeichneten Reiseberichte wie auch für die hervorragenden Bilder. Ich glaube schon einmal geschrieben zu haben, dass ich nicht weiss, wer die Bilder geschaffen und wer die Texte geschrieben hat. Ihr bringt es fertig, diese zwei Komponenten in einmaliger Synthese zu vereinen. Ich wünsche mir sehr, dass Ihr diese grossartigen Reiseberichte einmal in einem Buch herausgeben könnt.

    Peter Forster

  4. Liebe Charlotte und Christian
    ich habe heute nach einem Trainingskurs unter Fredy Weber die Prüfung als Binnenschiffahrtsfunker bestanden. Zum Training war Euer Fragenkatalog 2005 sehr nützlich und hat dabei die soo graue Theorie mit vielen Details ohne praktische Bedeutung angenehm aufgelockert.
    Mit den besten Wünschen für eine schöne Saison 2009
    Kurt Schuler, Winterthur

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